Ein Mann namens Ove

Ein Mann namens Ove

  

Fakten:
Buchtitel: Ein
Mann namens Ove
Originaltitel: en
man som heter Ove
Autor: Frederik
Backmann
Verlag: Fischer
Buchreihe: /
Seitenanzahl: 384 Seiten
ISBN: 978-3596197804
Preis: 9,99€
Taschenbuch, 9,99€ Kindle Edition
Inhaltliches:
Erzählperspektive: dritte Person
Lesbarkeit: sehr flüssig
Besonderheiten des Buches: /
Klappentext:
Alle lieben Ove: der Nummer-1-Bestseller aus Schweden.
Eine Geschichte über Freundschaft, Liebe, das richtige Werkzeug und was sonst
noch wirklich zählt im Leben – witzig, rührend, grummelig, großartig.

Haben Sie
auch einen Nachbarn wie Ove? Jeden Morgen macht er seine Kontrollrunde und
schreibt Falschparker auf. Aber hinter seinem Gegrummel verbergen sich ein
großes Herz und eine berührende Geschichte. Seit Oves geliebte Frau Sonja
gestorben ist und man ihn vorzeitig in Rente geschickt hat, sieht er keinen
Sinn mehr im Leben und trifft praktische Vorbereitungen zum Sterben. Doch dann
zieht im Reihenhaus nebenan eine junge Familie ein, die als Erstes mal Oves
Briefkasten umnietet …

Charaktere:
Im Vordergrund steht Ove und bereits in den ersten Sätzen des
Buches wird er als 59 jähriger Mann beschrieben, der einen Saab fährt. Er hält
mit seiner Meinung nicht außen vor und konfrontiert seine Mitmenschen direkt
mit dem, was in seinem Kopf vorgeht. Er geht mit seinen Mitmenschen sehr ruppig
vor und stößt damit auch viele vor den Kopf. Auch bei seinen Nachbarn ist er
nicht gerade beliebt, was manche Konfrontationen mit diesen zeigen. Ove besteht
auf Recht und Ordnung und greift auch selbst durch, wenn es denn sein muss. Er
ist seinen Prinzipien treu, doch leider leidet er an Depressionen und sieht
keinen Sinn mehr in seinem Leben. Zunächst scheint sein einziger Freund eine
Katze zu sein, die ihn freiwillig auf seinen Rundgängen begleitet, die er
tagtäglich zur selben Uhrzeit vollzieht. Zu dieser Katze entwickelt sich eine
eigene Freundschaft, die man zunächst nicht vermuten lässt. Auch die neuen
Nachbarn sehen in Ove mehr als einen verschrobenen alten Kautz mit mehr
Eigenheiten, als man umgehen will. Zu diesen Nachbarn entwickelt sich eine neue
Freundschaft. Besonders Parvaneh scheint das Gute in Ove zu erkennen und
schleicht sich nach und nach in sein Leben. So erlebt er mit ihr eine neue
Freundschaft und erkennt, dass er noch nicht zu seiner verstorbenen Frau gehen
kann, sondern zunächst noch einige Angelegenheiten erledigen muss.
Auch zu Rune unterhält er eine eigene Freundschaft, er lebt in
derselben Siedlung wie Ove und scheint dessen Prinzipien zu teilen. Mit der
Zeit haben sich beide Männer auseinandergelebt.
Inhalt:
In diesem Buch wird das Leben Oves erzählt. Er wurde in die
Frühpension geschickt und bereitet sich nun auf das Sterben vor und hat auch
schon mehrere Selbstmordversuche hinter sich. Das Leben Oves wird beschrieben,
man erfährt, wie er in seiner Jugend gearbeitet hat und wie er Sonja traf. Es
erzählt seine Lebensgeschichte und mit jedem Kapitel lernt man Ove besser kennen
und versteht auch, wieso er der schrullige Kerl ist, der er mit 59 Jahren
geworden ist. Dieses Buch wird abwechselnd in der derzeitigen Erzählzeit und
der Vergangenheit Oves geschrieben. Es wird neben seiner Liebesgeschichte mit
Sonja auch auf die Freundschaft zu Rune eingegangen und dessen neue
Freundschaften zu Parvaneh und ihrer Familie.
Den Schreibstil des Autors ist sehr flüssig, wenn auch eigen.
Die Sätze sind meist kurz gehalten und knackig formuliert. Dennoch zieht die
Geschichte einen in ihren Bann und man ist gespannt, wie es denn mit Ove
weitergeht. Ein gutes Buch, das ich nicht so leicht aus der Hand legen konnte.
Obwohl die Stimmung teilweise sehr düster und gedrückt ist, kann man bei
manchen Passagen durchaus lachen.
Cover:
Dieses Cover finde ich persönlich nicht ansprechend, auch wenn
es gut zum Buch passt. Man sieht den Protagonist Ove von hinten, in einer
starren und strengen Haltung und neben ihm seine Begleitung in Form einer
Katze. Das Auto auf der linken Seite ist ebenfalls von Bedeutung in der
Geschichte, denn als Saabfahrer ist Ove stolz auf dieses Fahrzeug und empfindet
u.a. Volvos als ‚minderwertig‘. Die Schriftart gefällt mir auch nicht so
wirklich, jedoch kann man die Schriftzüge gut lesen.
Auch wenn das Cover nicht zum Kaufen anregt, passt es doch gut
zur Geschichte. Kurzer Hinweis zum Coverfoto. Da ich das Buch auf Schwedisch
gelesen habe, habe ich nur das schwedische Taschenbuch zu Hause. Jedoch ist das
Cover mit dem deutschen Buch identisch, lediglich der Titel wurde übersetzt.
Empfehlenswert: Ja,
diese Buch kann weiterempfohlen werden. 

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