Die Beute des Wikingers

Die Beute des Wikingers

Buchtitel:
Die Beute
des Wikingers
Originaltitel:
Die Beute
des Wikingers
Autor:
Jacqueline
Greven
Verlag:
Plaisir
d’Amour Verlag
Buchreihe:

Seitenanzahl:
256
Seiten
ISBN:
978-3864952982
Preis:
6,99€
Taschenbuch, 12,90€ Kindle
Klappentext:
Nach
einem Überfall auf ein irisches Kloster werden Thorolf Vandilson und
seine Männer auf der Heimreise nach Norwegen von einem gegnerischen
Wikingerschiff angegriffen. Thorolf meint, Arngrim, den Anführer der
Gegner, beim Kampf über Bord gehen zu sehen. Thorolfs Mannschaft ist
siegreich und nimmt Beute des anderen Schiffes an sich. An Bord des
Wikingerschiffs befindet sich auch eine ebenso schöne wie
kratzbürstige junge Frau. Die Marokkanerin Yasha fasziniert Thorolf
und er nimmt sie mit nach Norwegen.

Während Yasha der
Anziehung ihres wilden nordischen Kriegers erliegt, machen ihr in
Thorolfs norwegischem Heimatdorf gleich zwei eifersüchtige Frauen
das Leben schwer: Thorolfs ehemalige Geliebte Una sowie seine
Schwester Herdis. Und auch von außen droht Gefahr, denn Arngrim hat
überlebt und will nicht nur blutige Rache an Thorolf nehmen, sondern
auch Yasha erneut erbeuten …

Meine Meinung:
In diesem Buch geht es um den Wikinger Thorolf und die Marrokanerin Yasha. Yashas Dorf wurde geplündert und niedergebrannt, ihre Familie und Freunde niedergemetzelt. Nachdem Arngrim sie als Gefangene nahm, gerät sein Schiff in Seenot und Thorolf kann Yasha noch retten, bevor sie mit Arngrims Männern ertrinkt.
Der Schreibstil des Buches ist locker und gut zu lesen, man gerät höchstens ins Stocken, wenn man über nordische Fremdwörter stolpert. Glücklicherweise werden diese aber bereits auf der ersten Seite aufgelistet, mit der jeweiligen Erklärung, worum es sich dabei handelt. Hierfür gibt es übrigens ein dickes Plus, denn oftmals findet man solche Listen ja erst am Ende des Buches, wo sie einem nicht mehr viel bringen.
Bei der Handlung handelt es sich um eine typische Liebesgeschichte, was aber nicht weiter störend ist. Was ich allerdings ein wenig seltsam fand, war der Punkt, als Yasha sich schon am zweiten Abend einem ihr vollkommen fremden Mann hingab und mit ihm schlief. Gut, er passte auf sie auf und hatte ihr das Leben gerettet, doch finde ich, dass sie ihre kratzbürstige Art doch recht schnell abgelegt hat und sich nach Thorolf verzehrte. Da dies auch ein Erotikroman ist, sehe ich darüber einmal hinweg 😉 
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen und auch die verschiedenen Charaktere, die alle ihren ganz eigenen Charme haben, egal ob gut oder böse. 
Die Autorin schaffte es auch, alles gut zu beschreiben, sodass man das Gefühl hat, als wäre man tatsächlich an Bord von Thorolfs Schiff oder in seinem Dorf. Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert für jeden, der gerne Wikingergeschichten mit Liebe, Drama, Action und Erotik liest 😉  

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