Der siebte Sohn

Der siebte Sohn

Fakten:

Buchtitel: Der
siebte Sohn
Originaltitel: Der
siebte Sohn
Autor: Julia
Maar
Verlag:  CreateSpace Independent Publishing Platform
Buchreihe: Märchenspinnerei,
Band 9
Seitenanzahl: 150 Seiten
ISBN: 978-197804491
Preis: 2,99€
Kindle, 6,99€ Taschenbuch
Inhaltliches:
Erzählperspektive: dritte
Person, aus Robins Sicht
Lesbarkeit: flüssig, leider
vermehrte Fehler der Interpunktion
Besonderheiten des Buches: /
Klappentext:

Neid
zwischen Geschwistern Eine magische Verwandlung Ein gefundener Schuh Robin kann
sein Glück kaum fassen. Der junge Schmiedegeselle darf seine königlichen
Halbbrüder Dante und Alexander als Knappe zu einem wichtigen Turnier begleiten.
Statt jedoch Ruhm und Ehre zu erlangen, bekommt Robin nur Hohn und Spott zu
spüren. Dante, den er sein Leben lang verehrte, stellt sich nicht als der Mann
heraus, für den Robin ihn immer hielt, und Alexander zeigt sich von einer noch
übleren Seite. Als er das Dienstmädchen Vivienne bedrängt, muss Robin sich
entscheiden: Zieht er vor seinen Halbbrüdern den Kopf ein oder handelt er wie
ein echter Ritter und verspielt damit die Chance, jemals einer zu werden?
„Aschenputtel“ mal anders. In „Der siebte Sohn“ von Julia Maar ist es ein
königlicher Bastard von niederer Stellung, der mehr Ehre und Anstand beweist
als so mancher Prinz. Dabei zeigt sie, dass man trotz aller Widrigkeiten an
seinen Idealen festhalten kann.

Charaktere:
Im Vordergrund steht der Protagonist Robin. Er
ist der siebte Sohn des Königs, jedoch als Bastard geboren und hat keinen offiziellen
Status als Prinzen. Zu seinen Brüdern hat er kein besonders gutes Verhältnis,
denn diese erkennen ihn nicht als ihren Bruder an. Die Feindschaft, die
zwischen den Brüdern herrscht, ist beinahe greifbar, besonders zu seinem Bruder
Alexander scheint Robin kein gutes Verhältnis zu haben. Robin jedoch wäre gerne
enger mit seinen Brüdern verbunden, doch dieser Wunsch scheint so schnell nicht
in Erfüllung gehen zu können. Er arbeitet als Lehrling eines Schmiedes und darf
eines Tages schließlich Knappe werden, was ihn freut, denn er würde gerne ein
Ritter werden. Robin ist ein sehr sympathischer Protagonist, er ist tierlieb
und steht zu dem was er sagt und was richtig ist. So steht er auch für seine
Vergehen gerade und lebt mit Konsequenzen, ohne sich zu verstecken.
Ein weiterer wichtiger Charakter in dem Buch
ist Vivienne. Auf sie trifft Robin, als er mit seinen Brüdern auf die Burg
kommt. Sie ist sehr energisch, lässt sich nichts sagen und scheint das Herz am
richtigen Fleck zu haben. Ihre aufbrausende Art mochte ich sehr gerne und habe
sie direkt ins Herz geschlossen.  
Inhalt:
Es wird Robins Geschichte erzählt, dieser ist ein Bastard des
Königs und lebt an dessen Hof. Jedoch hat er keinen offiziellen Status als
Prinz und arbeitet stattdessen als Lehrling eines Schmiedes. Eines Tages, als
sein ältester Halbbruder Heiratspläne schmiedet, darf er der Knappe seines
Bruders werden. Dieser möchte bei einem Turnier antreten, wo die Hand einer
schönen Prinzessin gewonnen werden kann. So begleitet Robin seine Geschwister
auf diese Reise und lernt in der fremden Burg Vivienne kennen, die ihn prompt
beeindruckt.  
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, es ist leicht, in die
Handlung einzutauchen und man wird schnell mitgerissen. Robins Geschichte habe
ich auf einen Rutsch gelesen, denn ich wollte ständig wissen, wie es denn
weitergehe und wie sich die Charaktere entwickeln. Das einzige, was mich beim
Lesen gestört hat, war die Kommasetzung. Besonders am Anfang der Geschichte
haben sich ein paar Fehler eingeschlichen, jedoch tun diese der Geschichte
keinen Abbruch. Die spannende Geschichte um Robin hat mir sehr gut gefallen und
ich würde sie jederzeit wieder lesen.
Cover:
Das Cover zeigt einen Ritter, der sich offensichtlich im Turnier
befindet. Die Lanze ist erhoben und das Pferd ist ebenfalls in Bewegung. Das
Cover gefällt mir gut, besonders da das Bild wie eine Aquarellzeichnung wirkt.
Die Schrift des Covers ist gut lesbar und hebt sich klar vom Bild ab. Auch die
Farbe weiß ist hierbei ein guter Hinweis auf den Ritter, der im Laufe des
Buches eine tragende Rolle spielt.
Empfehlenswert: Ja,
hierfür kann eine klare Empfehlung ausgesprochen werden. 

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