Interview Lilyana Ravenheart

Interview Lilyana Ravenheart

Warum
schreibst du in diesem Genre?
Ich schreibe in diesem Genre, weil ich Fantasybücher einfach total toll finde. Man kann sich eigene

Welten ausdenken und an ferne, unbekannte Orte reisen. Ich lese übrigens auch am liebsten Fantasybücher.

Wie gehst du beim Schreiben vor?
Puh… also natürlich habe ich vorher eine grobe Story, nach der ich mich richte. Ansonsten setze ich mich einfach an meinen Laptop und schreibe drauf los. Die Geschichte entwickelt sich dann von ganz alleine.
Hast du einen magischen Ort, an dem du
deine Inspiration zum Schreiben holst?
Nein, den gibt es nicht. Am besten schreiben kann ich allerdings, wenn ich die richtige Musik höre. Oftmal Musicallieder wie Das Phantom der Oper, Tanz der Vampire und andere.
Wie lange hast du dich schon mit
nordischer Mythologie beschäftigt?
 
Nun, da ich in Schleswig Holstein lebe ist es eigentlich unmöglich, der nordischen Mythologie vollkommen aus dem Weg zu gehen. Schon mit der Grundschule haben wir einen Ausflug nach Haithabu gemacht und uns angeschaut, wie die Wikinger lebten. Immer mal wieder habe ich dann auch Bücher darüber gelesen. So richtig beschäftige ich mich aber erst damit, seit ich meine Bücher schreibe. Da geht man dann sehr viel weiter in die Materie rein.
Woher nimmst du dein Wissen über
nordische Mythologie?
Zuallererst muss meine Lektorin herhalten *lach* Sie hat Skandinavistik studiert und weiß daher so allerhand Dinge über die nordische Mythologie. Wenn sie mir nicht weiterhelfen kann, suche ich in der Bücherei nach passenden Büchern, aber das ist oft gar nicht nötig.
Welche Bücher/ Geschichten haben dich
besonders geprägt?
Ich würde sagen, das waren die Harry Potter Bücher. Das waren die ersten Bücher, die ich regelrecht verschlungen habe. Ich wuchs in einer Zeiet auf, wo wir immer noch ein ganzes Jahr auf das nächste Buch warten mussten und man zusammen mit Harry älter und schließlich erwachsen wurde. Die Bücher haben mich auch erstmals in die Fantasywelt gezogen. Ansonsten gehören auch Märchen ganz klar dazu. Denn diese wurden mir als kleines Kind oft vorgelesen und brachten mich dazu, überhaupt weiterhin auch selbst Bücher zu lesen.
Wenn du eine Figur aus deinem Buch sein
könntest, welche wäre es?
Ähm… das kann ich ehrlich gesagt gar nicht sagen. Ich finde alle meine Charaktere toll. Wobei… Armas zu sein wäre sicher toll. Den ganzen Tag faulenzen und von Amia immer mit Leckerchen gefüttert werden 😀
Wieso schreibst du gerade über
nordische Mythologie? Was gefällt dir an dieser? 
Ich finde die nordische Mythologie einfach sehr spannend. Wenn man sich allein schon die Entstehhung der Welt anschaut oder auch alles rund um Ragnarök… ich könnte diese Geschichten stundenlang lesen! Viele kennen meist nur Odin, Thor und Loki, da diese durch die Marvelfilme sehr bekannt wurden. Aber ich schaue gern weiter in die Hintergründe und finde es immer wieder faszinierend, was die jeweiligen Götter erlebt oder angestellt haben und wie ihre Abstammung aussieht. Das ist alles viel interessanter als z.B. die griechische Mythologie, auch wenn ich diese ebenfalls ganz spannend finde.
Was ist das erste was dir einfällt,
wenn du das Wort „Mythologie“ hörst? Welches Bild hast du vor
Augen?
Wenn ich an Mythologie denke, denke ich sofort an alte, vergangene Zeiten. An die alten Götter, an Tempel und Menschen, die wirklich noch an höhere Mächte geglaubt haben. Heutzutage gibt es das alles so intensiv kaum noch, alles wird hinterfragt und warum sollte man an soetwas wie einen Gott glauben, wenn man doch die Technik hat.
Als du die Geschichte geschrieben hast,
hast du die ganze Story von Anfang bis Schluss vor Augen gehabt?
Nein. Ich hatte die Story etwa bis zur Hälfte des Buches im Kopf. Mehr war aber auch gar nicht nötig, denn bis ich dorthin kam, hatten die Charaktere schon ihr Eigenleben entwickelt und es schrieb sich fast wie von selbst. Das Ende des Buches kannte ich erst, als ich bereits dabei war es zu schreiben.
Findest du, dass die nordische
Mythologie oft in Büchern eingesetzt wird?
Nein, eher im Gegenteil. Ich finde, dass die nordische Mythologie viel zu wenig Beachtung findet.
War es leicht eine Geschichte zu
schreiben, in der nordische Mythologie eine wichtige Rolle spielt? 
Für mich war es leicht. Schließlich brauchte ich lediglich nach Wesen Ausschau zu halten, die in der nordischen Mythologie vorkommen. So kam ich auf die Alben. Auch für Bad 2 war es für mich recht einfach den Weltenbaum, den Bifröst, die Walküren und die Götter mit einzubauen.
Mit welchem Gott sympathisierst du am
meisten?
 
Da gibt es keinen. Ich finde sie alle faszinierend. Bevorzugen tue ich lediglich Loki in den Marvelfilmen. Er ist einfach nur lustig und hat seinen ganz eigenen Charme. Was meiner Meinung nach aber auch ein völlig falsches Bild auf ihn wirft, schließlich vertrug er sich nicht ansatzweise so gut mit den anderen Göttern und hatte nur Unfug im Kopf.
Wie stellst du dir Walhalla vor?
Eine riese Halle mit einer riesigen Festtafel, die reichlich gedeckt ist. Dort sitzen die gefallenen Krieger und feiern mit Odin rauschende Feste.
Welche Wesen kommen in deinen Büchern
vor? 
In Band 1 gibt es die Lichtalben, die Dunkelalben, Schattenwesen und die beiden Schwestern Amia und Lyra. In Band 2 kommen noch die Asen und Wannen dazu, außerdem ein frecher Phönix und eine Walküre.Oh, natürlich darf ich den Kater Armas nicht vergessen, an dem meine Lektorin einen Narren gefressen hat 😀
Wie lange brauchst du, um ein Buch zu
beenden? 
Das ist ganz unterschiedlich. Es kommt ganz darauf an, wie lang das Buch wird, wieviel ich recherchieren muss und wie mich die Muse küsst.
Gibt es etwas, das dich inspiriert?
Wenn ja, was?
Bestimmte Lieder inspiren mich zum schreiben. Genaueres habe ich bereits oben erwähnt 🙂

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