Lavendelküsse

Lavendelküsse

Name: Lavendelküsse
Autor: Felicity
La Forgia
Seitenzahl: 324Preis: ebook 6,99€ gebunden
12,90€
Verlag: Siebenverlag

Klappentext:
Neues Herz, neues
Glück. Als Hannah Engelmann nach einer schweren Krankheit an die
Côte d’Azur flieht, um ein neues Leben zu beginnen, rechnet sie
nicht damit, dass sie ihr Herz verlieren wird. Sylvain Grenier ist
ihr Traum von einem Mann. Sexy, selbstsicher, erfolgreich. Seine
offen zur Schau gestellte Dominanz weckt Gefühle in ihr, die sie
nicht kennt und von denen sie nicht genug bekommen kann.
Seit dem
viel zu frühen Tod seiner Frau ist Sylvain nicht mehr der, als den
die Hauptstadt des Parfümhandwerks, Grasse, ihn kennt. Böse
Gerüchte kursieren über den Mann, dessen Gespür für Düfte
legendär ist. Nicht länger in der Lage, sein Herz an eine Frau zu
verschenken, bringt ihn die Begegnung mit Hannah aus dem mühsam
aufrecht erhaltenen Gleichgewicht.
Meine Meinung:
Dem Tod nur knapp entronnen ist sie nun
auf der Suche nach dem Leben. Nach Liebe.
Das Buch an sich hat mir sehr gut
gefallen, auch wenn ich vorher ein wenig skeptisch war. Doch es ist
gut geschrieben und lässt sich flüssig lesen.
Die Gegenden in
denen das Buch spielt, wurden sehr gut dargestellt, sodass man sich
selbst hineinträumen konnte. Die Gerüche sind ebenfalls gut
wiedergegeben, sodass man das Gefühl hat, mittendrin zu sein. Die
weiten Lavendelfelder, die Stadt und das Meer. Ein wenig Quälerei
war es nur, als Hannah in der Süßigkeitenfabrik ist und all die
Köstlichkeiten probiert. Gemein! Noch jetzt bekomme ich Hunger und
schmecke regelrecht die süßen Köstlichkeiten. Kandierte Früchte
und vieles mehr.
Was mir außerdem sehr gut gefallen hat, das Buch
wurde aus der Sicht von Hannah, aber auch aus der Siht von Sylvain
geschrieben. So konnte man in beide Köpfe reinschauen und aus erster
Hand miterleben, was in den beiden vor sich geht. Da das Buch in der
dritten Person geschrieben ist, war es auch keineswegs verwirrend,
wenn die Sicht wechselte.
Die Charaktere waren ebenfalls gut
beschrieben und realistisch dargestellt. Sylvain, der seine Ehefrau
verlor und nun aus seinem Kummer nicht mehr herausfindet, sich nur
mit fremden Frauen vergnügt, deren Namen er sich niemals merkt. Auf
der anderen Seite Hannah, die mit einem Spenderherz leben muss, von
allen in Watte gepackt wird, aber um ein eigenständiges Leben voller
Erfahrungen und Abenteuer kämpft.
Zwei Welten die aufeinander
treffen. Kann das gut gehen? Wenn er sich der Liebe verschließt,
welche sie so verzweifelt sucht?
Fazit:
Es lohnt sich, in diese
aufregende Welt der Gerüche und etwas komplizierten Liebe
unterzutauchen.

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