Die Schöpfer der Wolken

Die Schöpfer der Wolken

Buchtitel: Die
Schöpfer der Wolken
Originaltitel: Die
Schöpfer der Wolken
Autor: Marie
Graßhoff
Verlag: Drachenmond-Verlag
Buchreihe: /
Seitenanzahl: 400 Seiten
ISBN: 978- 3959910989
Preis: 4,99€
Kindle, 16,90€ Taschenbuch
Klappentext:
Ciara kann in den Träumen anderer Menschen lesen wie in Büchern.
Ihr ältester Bruder, der Schriftsteller Koba, ist der Einzige, der davon weiß.
Als dieser jedoch auf unerklärliche Weise verstirbt, ändert sich für die junge
Frau alles.
Kobas letztem Wunsch folgend, reist sie mit seinem neusten Manuskript nach
Shanghai, um es dort einem dubiosen Verleger zu überreichen. Doch in der
fremden Stadt kreuzen Menschen ihre Wege, die so sind wie sie.
Menschen mit besonderen Fähigkeiten.
Als Erdbeben beginnen, den ganzen Planeten zu erschüttern, die Uhren
verrücktspielen und fremde Dimensionen aus den Spiegeln dringen, begeben sich
die jungen Erwachsenen gemeinsam auf die Suche nach dem wahren Grund ihrer
Talente – und nach dem Grund dafür, warum die Welt um sie herum nach und nach
zerbricht.

Meine Meinung:
Die Charaktere des Romans erschienen mir als vielschichtig, sie waren komplex und gut ausgearbeitet. Die Erzählung wechselt zwischen einzelnen Charakteren und so erfährt man einiges über die Charaktere. Der Roman wechselt zwischen den Erzählungen von Xia, die in Shanghai lebt und Ciara, die ihren Bruder Koba verloren hat. Beide Figuren haben eine besondere Fähigkeit, die jedoch nicht sofort definiert wird. Nach und nach lernt man die Figuren besser kennen und auch im späten Verlauf des Buches kann man neue Facetten, die zunächst noch nicht vorhanden waren, erkennen. Die Verbindung zwischend den beiden Figuren bildet ein Zigarrette rauchender Mann, der beiden auf die gleiche Art erscheint. Generell tauchen in dem Roman einige Figuren auf, wobei auch hier jede einzelne besonders ausgearbeitet wurde. 

Besonders auffällig ist der Schreibstil der Autorin, sie schreibt geheimnisvoll und mystisch und passt zu der Grundidee des Romans, der sich von anderen Fantasieromanen durch die vermittelte düstere Stimmung abhob. Den Roman empfinde ich als sehr gelungen, doch vor allem der Anfang ist sehr zäh und ich musste mich wirklich dazu durchringen weiterzulesen – gerade zu Beginn ging mir besonders Ciara auf die Nerven, die deutlich mit den Verlust ihres Bruders zu kämpfen hatte. Doch nachdem ich mich durch das erste Drittel gekämpft hatte, hat mich der Roman gepackt. Auch das Cover empfand ich von Anfang an als ansprechend.

Fazit:

Ein gelungenes Buch, dem man eine Chance geben sollte – vor allem, wenn man auf der Suche nach Abwechslung ist.

Leave comment

Your email address will not be published. Required fields are marked with *.