Warrior & Peace – Göttliches Blut

Warrior & Peace – Göttliches Blut

Buchtitel: Warrior
& Peace: Göttliches Blut

Originaltitel: Warrior
& Peace: Göttliches Blut
Autor: Stella A.
Tack
Verlag: Drachenmond-Verlag
Buchreihe: Band 1
Seitenanzahl: 480 Seiten
ISBN: 978- 3959914611
Preis: 4,99€
Kindle, 14,90€ Taschenbuch

Inhaltliches:
Erzählperspektive: erste
Person aus Warriors Sicht
Lesbarkeit: gut lesbar
Besonderheiten des Buches: /
Klappentext:

Es gibt fünf Dinge,
die du wissen solltest,
bevor du dieses Buch liest.

1. Mein Name ist Warrior Pandemos.
2. Ich bin die Tochter der größenwahnsinnigen
Götter Hades und Aphrodite.
3. Ich wurde mit einem Gendefekt geboren, der sich Medusa-Effekt nennt. Soll
heißen? Sieh mich an und du verlierst den Verstand!
4. Obwohl ich im Gegensatz zu meinen Eltern menschlich bin, passieren in
letzter Zeit ziemlich schräge Dinge. Ich meine, ist es normal plötzlich silbern
zu bluten? Stimmen im Kopf zu hören? Oder von einem Baum aufgespießt zu werden,
ohne dabei … na ja, draufzugehen?
5. Tja, und schließlich bin ich in der Hölle einem Gefängnisflüchtigen über den
Weg gelaufen. Sein Name ist Peace. (Sohn des Zeus/ arroganter Arsch/ verboten
heiß/ seelenlos …) Er versucht mit einem absolut hirnrissigen Plan die Götter
aus dem Olymp zu stürzen.

Und ich?
Ich werde ihm dabei helfen.

Charaktere:

Die Protagonistin ist Warrior, die die Tochter der Aphrodite und des Hades ist. Sie ist, wie der Name bereits sagt, anders als andere Töchter der Liebesgöttin: Sie hat einen kämpferischen Charakter, der sarkastisch und teilweise auch provokativ ist. Warrior ist eine Person, die man schnell ins Herz schließt und mit ihr mitleidet. In Bezug auf Peace konnte ich ihre Reaktionen nicht immer nachvollziehen, jedoch hat mich das beim Lesen nicht sonderlich gestört. Peace ist einer der Charaktere, mit denen ich nicht wirklich warm geworden bin. Er ist sehr störisch, zynisch und ich-bezogen. So nimmt er auf Warriors Gefühle kaum Rücksicht, auch wie er Warrior behandelt hatte, habe ich nicht in Ordnung gefunden. Die Nebenfiguren wie Madox oder Charming hingegen fand ich sofort sympathisch. Besonders Warriors Bruder Madox hat bei mir einen großen Eindruck hinterlassen, die Szenen mit ihm habe ich besonders genossen.

Inhalt:

Warrior führt kein berauschendes Leben, obwohl sie die Tochter zweier Götter ist. Sie hat den Makel, dass niemand sie ansehen kann ohne den Verstand zu verlieren. Nachdem sie den Gesundheitscheck versäumt und nach Abbadon, der Hölle, geschickt wird, trifft sie schnell zum ersten mal auf Peace, der ihr gleich im Gedächtnis bleibt. Doch nach einigen Ereignissen bemerkt Warrior, dass sie sich verändert und seltsame Kräfte entwickelt, die sie eigentlich so nicht haben dürfte.  
Es fiel mir nicht schwer in die Geschichte einzutauchen, ich war gleich gefesselt und habe die Geschichte sehr schnell ausgelesen gehabt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr humoristisch, ich habe oftmals laut loslachen müssen, oder hatte ein breites Lächeln im Gesicht. Meinen Humor hat es genau getroffen und so habe ich mich voller Freude mit Warrior in die Welt der Götter gewagt – und wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte ist gut durchdacht und folgt einem roten Faden, nur die Konstellation von Peace und Warrior hat mir nicht ganz zugesagt – was allerdings daran liegen könnte, dass ich mit Peace nicht wirklich warm geworden bin. 
Die Götterwelt wurde schön dargestellt und modernisiert, ebenso wie die Götter gut dargestellt wurden. Ein schönes Buch, das mir wundervolle Lesestunden bereitet hat.

Cover:
Das Cover finde ich schön, ich mag den weißen Hintergrund und das violette Herz. Auch die Schrift finde ich gut gewählt. Ein schönes Cover, das Lust auf mehr macht.
Empfehlenswert: Ja, besonders Lesern mit einer Vorliebe für Mythologie kann ich dieses Buch sehr ans Herz legen. Jedoch sollte aufgrund der humoristischen Erzählweise ein Blick in die Leseprobe geworfen werden, um sicher zu stellen, dass einem diese Art des Humors auch gefällt. 
 

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