Siren

Siren


Fakten:

Buchtitel: Siren
Originaltitel: The Siren
Autor: Kiera
Cass
Verlag:  FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch
Buchreihe: /
Seitenanzahl: 320 Seiten
ISBN: 978-
3733502911
Preis: 9,99€
Kindle, 12,99€ Taschenbuch
Inhaltliches:
Erzählperspektive: erste
Person aus der Sicht von Kahlen
Lesbarkeit:  sehr flüssig
Besonderheiten des Buches: /
Klappentext:
Kahlens Familie kommt bei einem Schiffsunglück ums Leben. Sie
selbst wird als Einzige gerettet – von drei betörenden jungen Frauen: Sirenen.
Wunderschön und unsterblich. Von nun an ist Kahlen eine von ihnen. Scheinbar
ein ganz normales Mädchen, doch ihr Leben gehört dem Meer. Jeder Mensch, der
ihre Stimme hört, muss sterben. Und so schweigt sie. Bis sie Akinli begegnet,
einem jungen Studenten, der Kahlen auch völlig ohne Worte versteht. Nach nur
wenigen Stunden haben nicht nur ihre Herzen, sondern auch ihre Seelen zu
einander gefunden. Und als Akinli schwer erkrankt, droht auch der eigentlich
unsterblichen Kahlen der Tod.
Charaktere:
Kahlen ist die Protagonistin der Geschichte und
eine Sirene, die seit 80 Jahren im Dienst der See steht. Sie dient dem Meer,
zusammen mit ihren Schwestern, den anderen Sirenen. Während Kahlen ihren
Frieden in den Büchern sucht, gehen ihre Schwestern anderen Dingen nach. So mischen
diese sich unter die Leute, malen Bilder oder setzen die Reize eine Sirene ein.
Die Sirenen fand ich ganz nett, aber auch nicht sonderlich sympathisch. Mit
Kahlen konnte ich leider nicht so viel anfangen, oft erschien sie mir wie eine
willenlose Marionette, die sich von anderen leiten lässt. Zwar konnte ich ihre
Entscheidungen irgendwie nachvollziehen, aber oftmals empfand ich sie doch als
mühsam. Ihre Schwestern fand ich schon interessanter, auch wenn ich mir mehr
Hintergrundinformationen über sie gewünscht hätte. Akinli ist ein Charakter,
den ich leider als richtig nervig empfunden habe. Zwar fand ich ihn anfangs
recht nett und interessant, da er sich so für Kahlen interessiert hatte, doch ständig
scheint er nett zu sein und verzeiht es Kahlen ohne groß nachzudenken, dass
diese sich monatelang nicht bei ihm gemeldet hatte und dass sie sich auch nicht
verabschiedet hatte. Das fand ich wirklich sehr eigenartig. Schade, ich hätte
von Kiera mehr Charaktertiefe erwartet.
Inhalt:
Kahlen verliert ihre Familie, als diese einen Schiffbruch
erleiden und wird von der See gerettet und als Sirene in ihren Dienst gestellt.
Sie muss 100 Jahre ihrem Willen untergeordnet sein und für diese singen. Kahlen
beugt sich dem Willen der See und lebt ein langes Leben, sie ist unsterblich
und wunderschön. Sie mischt sich als normales Mädchen unter die Menschen,
jedoch mit einer Ausnahme: Sie darf nicht sprechen. Jeder der ihre Stimme hört,
findet den Tod. Eines Tages begegnet ihr Akinli und sie verliebt sich in ihm.
Doch diese Liebe scheint sie zu zerstören.
Mit Freuden habe ich mich auf dieses Buch gestürzt, Selection
habe ich verschlungen und geliebt, also war für mich klar, dass ich auch Siren
lesen musste. Leider konnte mich dieses Buch nicht von sich überzeugen. Die
Welt, die Kiera hier aufgebaut hat, ist interessant. Ich mag die Idee mit der
See als eigenständiges Wesen, das ihre Kinder, die Sirenen, bei sich hält und
mit ihnen spricht. Doch leider fand ich das Buch durchwegs langweilig. Die Handlung
hat mich nicht von sich überzeugt, sie ist schleppend und kein einziges Mal
kommt wirklich Spannung auf oder etwas, das mich fesselt. Interessant fand ich
den Fantasyteil, doch auch davon hätte ich mir mehr gewünscht. Es wäre toll
gewesen, wenn auf die See mehr eingegangen wäre, oder wenn mehr über die Gaben
der Sirenen beschrieben worden wäre. Die Liebesgeschichte konnte mich auch
nicht so recht von sich überzeugen, die Szenen mit Akinli und Kahlen fand ich
zwar ganz süß und niedlich, aber auch nicht richtig packend. Der Spannungsbogen
fehlt meiner Meinung nach komplett, ständig habe ich auf eine Wendung gehofft,
oder auf einen Höhepunkt. Aber da hatte ich zu viel gehofft.  Siren konnte mich nicht von sich überzeugen,
was sehr schade ist, denn die Thematik mit Sirenen und Meerwesen finde ich doch
sehr interessant.
Cover:
Das Cover erinnert mich stark an die Selection Reihe, nur, dass
man hier ein Mädchen von hinten sieht, sie scheint vor einem Meer zu stehen. Es
passt gut zum Inhalt. Leider konnte mich der Inhalt nicht von sich überzeugen,
so wie es das Cover konnte.
Empfehlenswert: Naja,
die Geschichte ist ganz nett, aber auch nicht spannend. Wer eine nette
Geschichte für zwischendurch sucht, die ohne großartige Spannung auskommt, wird
mit Siren seine Freude haben. Wer allerdings auf etwas Action hofft, sollte
hiervon die Finger lassen.  

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