Fluch der Elemente – Die Krieger von Luft und Wasser

Fluch der Elemente – Die Krieger von Luft und Wasser

Fakten:

Buchtitel: Fluch der Elemente – die Krieger von Luft und Wasser

Originaltitel: Fluch der Elemente – die Krieger von Luft und Wasser

Autor: Lilyana Ravenheart

Verlag:  BookRix

Buchreihe: Fluch der Elemente, Band 2

Seitenanzahl: 172 Seiten

ISBN:

Preis: 1,49€ Kindle

 

Inhaltliches:

Erzählperspektive: dritte Perspektive, wechselnde Sicht

Lesbarkeit:  sehr flüssig

Besonderheiten des Buches: am Ende des Buches findet sich eine Beschreibung des Weltenbaums, Zusatzinfos und im gesamten Buch gibt es Kapitelbilder

 

Klappentext:

Nachdem die Schattenwesen besiegt wurden, schweben Amia und Lyra im Liebesglück. Beide genießen ihr neues Leben in vollen Zügen, doch dann wird ihrer beider Glück von einem neuen Feind bedroht: Hel. Die Totengöttin plant Asgard zu zerstören und die Götter zu vernichten.

Doch das ist nicht die einzige Bedrohung: Auch der Sohn des Schattenkönigs soll mit seinen mächtigen Kräften in die Fußstapfen seines Vaters treten und die Alben vernichten. Können Amia und Lyra den Kampf gegen ihre übermächtigen Gegner erneut gewinnen oder ist ihr Ende bereits besiegelt?

 

Charaktere:

Die Charaktere sind dieselben, die bereits mit Band eins eingeführt worden. Die weiblichen Protagonisten sind Amia und ihre Schwester Lyra, die sich in der Welt der Alben eingelebt haben. Auch Aleksi und Myrkvi sind vertreten, ebenso wie der Kater Armas und die restlichen Nebenfiguren. Zudem werden eine Reihe neuer Charaktere eingeführt, wie u.a. der Frauenheld Alev. Er heftet sich, sehr zum Leidwesen Aleksis, an Lyras Fersen und nimmt eine wichtige Rolle in Band 2 ein.

Die Charaktere sind gewohnt sympathisch, wobei mein Favorit nach wie vor Kater Armas ist. Da ich eher mit Lyra sympathisiere als mit Amia, war ich froh, dass diese in Band zwei etwas im Vordergrund steht, ebenso wie ihr Partner Aleksi. Begeistert war ich auch von dem Phönix Alev, der neuen Wind in die Geschichte gebracht hat und mich oft zum Schmunzeln brachte. Interessant war das Auftreten der Götter wie u.a. Odin oder Hel. Hel ist auch ein Charakter, von dem ich begeistert bin – normalerweise bin ich eher auf der Seite der Guten, doch hier konnte ich der Totengöttin doch sehr viel Sympathie entgegen bringen.

 

Inhalt:

Band 2 beginnt direkt mit der Geburt einer neuen Bedrohung. Ein Schattenwesenkind ist geboren und sehr mächtig, so mächtig, dass es noch in den ersten Stunden seines Lebens ein Leben nimmt. Doch noch bevor man mehr über dieses Kind erfahren kann, wendet der Text und man liest von Lyra, die ihrer Schwester einen Brief schickt und ihr verspricht, bald zurück zu kehren. Sie ist mit Aleksi auf Abenteuerreise gewesen und hat sich mit ihm viele Monate die Welt angesehen, wobei sie auch Alev kennengelernt hat, einem Phönix, der sich wohl nahezu an jeder Frau zu interessieren scheint, die ihm über den Weg läuft. Doch kaum ist das Paar zurück im Albenreich, werden sie mit den neuen Gefahren und Bedrohungen konfrontiert und ein Krieg beginnt, der noch schlimmer als der erste Kampf zu sein scheint.

Ich hatte keine Probleme mich in die Geschichte hinein zu versetzen, sofort war ich wieder in der Welt der Alben und der Schwestern gefangen und habe mit ihnen mitgefiebert. Die Geschichte folgt einem roten Faden und es war mir, vor allem im letzten Drittel des Buches, beinahe unmöglich es aus der Hand zu legen – die fiesen Cliffhanger haben mich fast schon dazu genötigt das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Die Sprache der Autorin ist angenehm flüssig, der Schreibstil locker und es ist ein Leichtes sich in die Welt hineinzuversetzen. Band zwei hat mir viel besser gefallen als Band eins, die Charaktere haben an Tiefe gewonnen und man merkt, dass sich die Autorin weiterentwickelt hat. Besonders gut gefiel mir der Kampf, der doch einen Großteil des Buches ausmacht und hinter welchem viel mehr als Kämpfe und Schwerthiebe stecken. Wer Band eins mochte, wird mit Band zwei bestimmt eine Freude haben. Und wer nun neugierig auf Band zwei ist, sollte vorher einen Blick in den ersten Teil werfen – die Geschichte ist aufbauend und ich bezweifle, dass die Reihe unabhängig von einander gelesen werden kann, ohne, dass Verständnisprobleme auftreten.

Ein schöner Folgeroman, der einem für einen Moment die Realität vergessen lässt und einen mit in die Welt der Alben führt.

 

Cover:

Das Cover gefällt mir gut, man sieht hier einen Krieger – offensichtlich Aleksi, wie ich vermute – und die Farbe blau ist sehr dominant. Gut gefällt mir der Hirsch und die Einheitlichkeit. Beide Bücher passen gut zusammen, man sieht, dass es sich hierbei um eine Reihe handelt (vor allem, da wohl auch Band 1 ein neues Cover bekommen hatte). Ein schönes Cover, das Lust auf mehr verspricht. Besonders die Rückseite gefällt mir, da man dort ein kleines Schloss erkennen kann.

 

Empfehlenswert: Wer Band 1 mochte, wird mit Band 2 ebenfalls seine Freude haben. Dieses Buch bekommt eine klare Leseempfehlung ausgesprochen.